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Eine interessante Pressemitteilung hat die Taunus-Sparkasse veröffentlicht, die zu bereits publik gewordenem Verhalten anderer Sparkassen passt. Dort heißt es:

Die Taunus Sparkasse unterstützt keine Betreiber so genannter Internetfallen oder Internet-Abzocken. Sie distanziert sich klar von jeder Art unseriöser Geschäfte. Entsprechende Geschäftsbeziehungen haben wir gekündigt. [...] Als unseriös betrachtet die Taunus Sparkasse insbesondere auch das Anbieten von so genannten Mehrwertdiensten per Telefon bzw. Internet, bei denen gebührenpflichtige Vertragsabschlüsse im Vordergrund stehen und der Gesamteindruck von „Abzocke“ oder „Abofalle“ nahe liegt.

Dies ist sicherlich erst einmal zu Begrüßen und wird nicht nur Nachahmer, sondern viel positives Echo finden. Dennoch muss man mit solchem Gebahren auch vorsichtig sein: Mehrwert-Dienste sind nicht per se unseriös und es ist nicht Aufgabe von Anbietern seriöser Geschäftsmodelle, sich erst einmal  – gegenüber ihrer Bank – mit ihrem Geschäftsmodell zu rechtfertigen. Vorsicht ist geboten, wenn es darum geht, nicht einen ganzen Geschäftszweig automatisch an den Pranger zu stellen. Alleine die Möglichkeit des Missbrauchs legt nicht zwingend einen Missbrauch nahe.

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